Sag' mal was. SprachfÖrderung für Vorschulkinder

Kongress "Frühe Mehrsprachigkeit: Mythen - Risiken - Chancen"

Am 5. und 6. Oktober veranstaltete die Baden-Württemberg Stiftung (damals noch: LANDESSTIFTUNG Baden-Württemberg) gemeinsam mit der Universität Mannheim einen internationalen Fachkongress zum Thema Frühe Mehrsprachigkeit. Die wissenschaftliche Leitung hatte Professor Rosemarie Tracy.

Wir wollten mit Ihnen darüber diskutieren, welche konkreten Maßnahmen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ergreifen müssen, um es Kindern mit Migrationshintergrund zu ermöglichen, ihr natürliches Sprachlerntalent zu entfalten.

Was waren die Ziele des Kongresses?

Wir wollten die Teilnehmer über typische Schritte des Sprachenlernens und die Entwicklungsdynamik informieren und verbreitete Irrtümer zum Thema frühe Mehrsprachigkeit beseitigen.

Es sollten Kenntnisse über die Bedingungen für eine optimale Förderung des Deutschen und der Muttersprache vermittelt werden, und es sollte verdeutlicht werden, dass Mehrsprachigkeit keine Überforderung für Kinder darstellt.

Wichtig war uns auch, einen Einstellungswandel zu erreichen:
Mehrsprachigkeit soll als Chance gesehen werden, nicht als Hindernis.

Und schließlich wollten wir gemeinsame Initiativen der Stakeholder ermutigen und Ideen für die Gewinnung neuer Kooperationspartner diskutieren.

Wer waren die Zielgruppen?

Der Kongress richtete sich insbesondere an die Multiplikatoren-Ebene, also an Vertreter von Politik, (Schul-) Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft, Stiftungen, Diplomatischen Vertretungen und dergleichen.

Was war Thema des Kongresses?

Im Mittelpunkt des Kongresses stand die Sprachförderung von Kindern im Vorschulalter, die hinsichtlich ihrer sprachlichen Entwicklung besonderen Förderungsbedarf haben und aus mehrsprachigen Familien mit Migrationshintergrund stammen.

Warum haben wir den Kongress veranstaltet?

Seit 2002 setzen wir mit unserem Programm "Sag' mal was – Sprach-förderung für Vorschulkinder" auf frühzeitige, interaktive Förderung von nicht-deutschsprachigen und deutschsprachigen Kindern. Nach vier Jahren Laufzeit des Projektes sollen die Projektergebnisse vorgestellt und über die Ländergrenzen von Baden-Württemberg hinaus getragen werden. Es ist unser Anliegen, die öffentliche Meinung für das Thema „Mehrsprachigkeit“ zu sensibilisieren. Wir wollten deshalb neue Forschungsergebnisse vorstellen, die von unmittelbarer Relevanz sind für die Umsetzung von Fördermaßnahmen.

 

letzte Änderung: am 06.10.2006 um 22:25 Uhr von